Dipl.-Psych. Nicole Ernst, Psychologische Lerntherapeutin BDP

Spiegelneurone und Einfühlungsvermögen

Mitgefühl oder »Empathie« ist für das soziale und gewaltfreie Miteinander von zentraler Bedeutung, im Kontakt mit jedem Lebewesen, also zwischenmenschlich, aber auch »artübergreifend«. Verantwortlich für diese Fähigkeit scheinen nach aktuellem Stand sogn. »Spiegelneurone« zu sein.

Ihr Vorhandensein ist angeboren, in wie weit sie aktiv sind, hängt von äußeren Faktoren ab:

»Spiegelneuronen können ein Leben lang angeregt werden und sind in der Lage neue Erfahrungen zu machen, die gespeichert werden und dann wieder abrufbar sind.«

Kaufmann, Sabine : „Spiegelneuronen“, unter: http://www.planet-wissen.de/natur/forschung/spiegelneuronen/index.html (abgerufen am 16.07.2017)

 

Der Film-Beitrag aus der WDR Sendung »Quarks & Co« vom 07.02.2016 beschreibt die Wirkung von Empathie im Blick auf Tiere.

Zum Thema »Einfühlungsvermögen« vgl. auch »Empathie: Ich fühle was, was Du auch fühlst … »«

Ähnliche Beiträge

Belohnung als Motivation – hilft das?
Lese-Tipp

In der Familie, in Schule und Kindergarten – überall stellt sich Erwachsenen bisweilen die Frage, wie sie Kinder zu bestimmten Verhaltensweisen, wie z. B. Lernen, motivieren können. Gerne wird das Belohnungsprinzip angewendet, also Süßigkeiten, Sternchen, usw. für bestimmtes Verhalten. Nicht wenigen Eltern ist aus meiner Erfahrung dabei eigentlich nicht ganz wohl. Die Soziologin und Familientherapeutin […]

Mehr erfahren

Empathie: Ich fühle was, was Du auch fühlst …

Einfühlungsvermögen (Empathie) ist eine wichtige Grundlage für soziales Verhalten. Mit den nötigen Voraussetzungen kommen wir zur Welt – und doch muss Empathiefähigkeit dann entwickelt und erlernt werden. Wie können wir Kindern dabei helfen? Sich selbst kennen Im Laufe der Lebensjahre wird vor allem der Verstand geschult, Äußerlichkeiten werden immer wichtiger, mitunter fehlen Rollenmodelle, an denen […]

Mehr erfahren

Bewegung!

Bewegung ist gesundheitsfördernd, sollte das Selbstbewusstsein stärken und vor allem: Spaß machen. Darüber hinaus gibt es auch direkte körperliche und förderliche Auswirkungen von Bewegung – auch auf das Lernen: Aktivierung eines größeren Teils des Gehirns, Vernetzung von Nervenbahnen: vermehrte Bildung von Neurotrophinen, Anregung des Wachstums von Nervenzellen, Steigerung synaptischer Verbindungen, komplexeres Denken wird gefördert. Abbau […]

Mehr erfahren