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Begabungsdiagnostik

Die Praxis ist seit vielen Jahren spezialisiert auf die Durchführung von Intelligenztests, Diagnose von Hochbegabung, Ermittlung von Förderbedarf sowie Beratung von Eltern und Pädagogen.

Erfahrung in diesem Bereich ist wichtig, z. B. beim »Lesen« des Profils eines Intelligenztests.

Das Ergebnis von IQ-Tests sollte nicht auf den Gesamt-IQ reduziert werden, vielmehr lassen sich immer auch differenzierte Erkenntnisse über das Entwicklungspotenzial von Kindern und Jugendlichen gewinnen.

In der Praxis werden die anerkannten Intelligenztests angewendet (Alter 3 – 16 Jahre), insbesondere

  • WISC-IV und
  • WPPSI-III.

Wann kann ein IQ-Test angezeigt sein?

  • Verhaltensauffälligkeiten in der Schule: hier kann ein Test Aufschluss über mögliche Unter- bzw. Überforderung geben bzw. differenzierten Förderbedarf klären
  • Verdacht auf Hochbegabung
  • Lernschwierigkeiten: als Hilfestellung für die Art der Förderung
  • Fragen nach der richtigen Beschulung, z. B. beim Übergang auf die weiterführende Schule
  • im Rahmen der Abklärung einer Teilleistungsschwäche wie LRS oder Dyskalkulie

Hochbegabung

Merkmale einer Hochbegabung können z. B. sein: ein großer Wortschatz, vielseitige Interessen, Spaß am Experimentieren, divergentes Denken, d. h. kreatives Denken, das zu neuen bzw. ungewöhnlichen Erkenntnissen führen kann, hohe Sensibilität, Langeweile bei Routineaufgaben, philosophische Überlegungen, Fragen nach Gerechtigkeit.

Im Kindergarten (und später) kann u. a. auffallen, dass es dem Kind schwerer fällt, sich an Gruppen- bzw. Spielabläufe anzupassen, was mitunter zu viel Kritik führt. Hochbegabte sind nicht automatisch selbstbewußte Kinder. In der Selbstwahrnehmung wird das „anders“ mitunter als „falsch“ erlebt.

In der Schule kann Unterforderung bei Kindern zu Auffälligkeiten wie Mangel an Motivation, geringer Aufmerksamkeit, Leistungsproblemen oder Rückzug führen.

Die besondere Begabung zeigt sich nicht immer in guten Noten und wird daher mitunter nicht erkannt. Der Begriff „Underachievement“ beschreibt dieses Phänomen: Niedrige (Schul-) Leistung bei hoher Begabung. Gründe dafür können unangepasste Anforderungen ebenso wie ineffektive Lernstrategien sein. So schließt sehr gute Begabung auch eine Teilleistungsschwäche wie Legasthenie oder Dyskalkulie nicht aus.

Fachliche Durchführung und Erfahrung im »Lesen« eines Intelligenztests lassen auch asynchrone Entwicklungen erkennen. Dies bedeutet, dass die intellektuelle Entwicklung sowie soziale, emotionale und motorische Entwicklung nicht parallel verlaufen, was zu Konflikten und Missverständnissen führen kann.

Begabte Kinder finden und fördern (Broschüre BMBF)